11.12. | Filmabend: Oasen der Freiheit – Anarchistische Streifzüge

Bei unserer nächsten Dienstags-Vefa im Dezember gibt es nicht nur wieder leckeres veganes Essen für alle, sondern wir wollen uns diesmal auch gemeinsam die einstündige Dokumentation über einige anarchistische Orte in Europa ansehen. Ab 19:30 im Projekt 31 – kommt vorbei!

Filmbeschreibung:
Der Schriftsteller Ilija Trojanow begibt sich auf Spurensuche nach Oasen der Freiheit in Europa. Er findet sie – in der anarchistischen Geschichte und Gegenwart, in der Literatur und im Internet.
Der aus Bulgarien stammende Autor, Philsoph und Verleger besucht auf seiner Reise verschiedene selbstverwaltete Projekte: Etwa das kleine spanische Dorf Marinaleda, wo die Uhren anders laufen und die Bewohner seit Jahrzehnten dem Kapitalismus trotzen. Oder die Insel Ikaria, wo keine Uhren laufen, die Menschen zeitlos leben und älter werden. Und er stößt auf einen Gebäudekomplex im Thüringer Wald, der früher als Schutzhütte für Anarchosyndikalist*innen diente und nun als „Bakunin-Hütte“ instandgehalten und selbstverwaltet genutzt wird…

11.11. | Workshop: Radikale Bedürfnisorientierung

Workshop von und mit dem Kollektiv life’s a beach
Am Sonntag, den 11.November ab 13:00 im Projekt 31
Dauer ca. 4 Stunden
Dazu gibt’s vegane Leckereien

In vielen Strukturen wie Schule, Studium, (Lohn-)Arbeit, Politgruppen und persönlichen Beziehung_en sind wir mit Erwartungen konfrontiert. Manchmal bringen diese uns davon ab, einen Weg zu gehen, der richtig gut für uns passt. Zusammen möchten wir darüber sprechen, wie wir mit Erwartungen umgehen und unsere leisen Stimmen wahrnehmen können, die uns erzählen, was wir gerade brauchen. was passiert, wenn wir statt des „Müssens“ und „Sollens“ stärker auf das „Wollen“ achten? Wir wollen herausfinden, was wir ganz freiwillig möchten und nicht möchten, um so unser Leben unseren werten, wünschen und Bedürfnissen entsprechend_er zu gestalten. Wir möchten in einen gemeinsamen Austausch treten, wie radikale Bedürfnisorientierung im Alltag gelebt werden kann.

Offen für all gender und ohne Voranmeldung!

30.10 | Der kurze Frühling der Räterepublik: Lesung mit Simon Schaupp

Veranstaltung in Kooperation mit Prolos und FAU Nürnberg

Am Dienstag, den 30.10. ab 20:00 im Projekt 31
wie jeden Dienstag mit veganem Essen für alle

Der Autor Simon Schaupp wird aus seinem Buch „Der kurze Frühling der Räterepublik – Ein Tagebuch der bayerischen Revolution“ lesen:
Vor hundert Jahren gelang einem behäbigen Völkchen am Rande der Alpen eine der wenigen erfolgreichen Revolutionen Deutschlands. Das Tagebuch der Bayerischen Räterepublik rekonstruiert das Geschehen anhand der Erlebnisse dreier revolutionärer Persönlichkeiten: Dem Anarchisten Erich Mühsam (Revolutionärer Arbeiterrat), der Kommunistin Hilde Kramer (KPD) und dem radikalen Sozialisten Ernst Toller (USPD).
Das Buch hebt sich in mehrerlei Hinsicht von der bisher zur Bayerischen Räterepublik erschienenen Literatur ab. Konzipiert als politische Dreierbiographie, liefert es einen persönlichen Einblick in die Hoffnungen, Strategien und Fehlschläge der bayerischen Revolution.

29.09. | Enough is enough! Auf die Straße gegen die „Alternative für Deutschland“

Kommt am 29.09.2018 um 11:30 zur Siemensstraße / Ecke Gyulaer Straße (südlicher Maffeiplatz) und zeigt der AfD was ihr von ihr haltet!

Am 29.09.2018 wird die AfD (Alternative für Deutschland) Nürnberg zum wiederholten male eine Wahlkampfveranstaltung in der städtischen Meistersingerhalle abhalten. Nach Petry und Gauland hat sie sich diesmal Jörg Meuthen eingeladen. Am Anfang seiner AfD Kariere gab sich Meuthen liberal, ist aber schon lange rhetorisch am extrem rechten Rand angekommen wie die restlichen Parteimitglieder auch. Die Ereignisse in Chemnitz waren der letzte nötige Beweis für all diejenigen die noch Zweifel daran hatten was die eigentlichen Ziele der Partei sind. Hand in Hand mit gestanden Neonazis, marschierten die AfD Anhänger*innen durch die Straßen. Inhaltlich und aktivistisch entwickelt sich die AfD zu einer (in größten Teilen) offen nationalsozialistischen Partei, die ihre völkischen Wahnvorstellungen mit Hilfe des prügelnden und mordenden neofaschistischen Mobs in die Tat umsetzten möchte. Dabei ist die AfD zur Zeit wohl eine der gefährlichsten Rechten Gruppen bei weitem aber mit ihrer Rhetorik und ihren Zielen nicht die Einzige. (mehr…)

Gegen das Lagersystem! Ein kleiner Demobericht vom 8.9. in Bamberg


Gemeinsam mit 350 bis zwischenzeitlich 700 anderen Menschen haben wir am vergangenen Samstag in Bamberg gegen Rassismus und das dortige Ankerzentrum demonstriert.

Der Name steht euphemistisch für „Ankunft, Entscheidung und Rückführung“. Von diesen derart bezeichneten Lagern gibt es mittlerweile sieben in Bayern, und nach dem Willen der Bundesregierung sollen insgesamt ca. 40 solcher Großlager in ganz Deutschland eingerichtet werden. Vorbild dafür ist unter anderem die AEO („ANKER-Einrichtung Oberfranken“) in Bamberg, in deren Lagersystem bereits seit 2015 geflüchtete Menschen interniert, vom Rest der Bevölkerung abgeschottet, segregiert und festgehalten werden. Viele, denen der Staat das Recht auf Asyl verwehrt, werden von dort aus auch direkt wieder abgeschoben in sogenannte Drittstaaten oder das, was der Staat zynisch als „sichere Herkunftsländer“ bezeichnet.

Die Zustände in den Lagern selbst sind geprägt von Enge, fehlender Privatsphäre, rassistischen Einteilungen und nicht selten auch Übergriffen durch Security oder Polizei. Außerdem herrscht die ständige Angst vor Abschiebung und es besteht nur eine äußerst mangelhafte medizinische Versorgung.
Die Startkundgebung der Demo fand direkt vor der AEO statt. Ein hoher Zaun mit Stacheldraht umfasst das Gebiet und trägt zu der Abschreckungs- und Abschottungskulisse bei. Hinein- und Hinausgehen ist nur schwer und unter eng gesteckten Regeln möglich.

Zudem fielen uns beim Laufen von der AEO in die Bamberger Innenstadt die vielen Nazi-Aufkleber auf, die beinahe überall hingen und nur teilweise entfernt wurden. (mehr…)

Gegen den Staat und seine Knäste – Solidarität mit den Angeklagten vom 31.Mai!

Am 2.8. fand vor dem Amtsgericht Nürnberg der insgesamt fünfte Prozess gegen einen Aktivisten vom 31.Mai 2017 statt. Gegen das Urteil gegen ihn (Geldstrafe) hat die Staatsanwaltschaft bereits Berufung eingelegt. Ein ausführlicher Prozessbericht darüber findet sich auf der Seite der Antirepressionskampagne Ausbruch Aufbruch Anarchie.
Wir veröffentlichen an dieser ein ausführliches Statement unserer Gruppe zu den Prozessen rund um den 31.Mai und unserer Kritik am Knastsystem insgesamt. In verkürzter Form wurde dieses Statement auf der Kundgebung am 2.8. als Rede verlesen.
Außerdem rufen wir dazu auf, auch bei den kommenden Prozessen die Angeklagten solidarisch zu unterstützen. Das nächste Verfahren gegen diesmal zwei Personen gleichzeitig wird am 21.9. stattfinden.

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18.08. | Never again! Auf die Straße gegen das „Bürgerbündnis Franken“

Kommt am 18.08. um 13:15 zum Weißen Turm um den Nazis den Tag zu vermasseln!

„Bürgerbündis Franken“, unter diesem vermeintlich harmlos klingenden Namen wollen am 18.08.2018 Rassist*innen, Holocaustleugner*innen und Antifeminist*innen in Nürnberg auf die Strasse gehen. Das „Bürgerbündnis“ ist nur eine weitere rechte Gruppe neben PEGIDA, AfD und CSU die ihren stumpfen Hass auf Geflüchtete in aller Öffentlichkeit kundtun möchte, um noch mehr Menschen anzustacheln es ihnen gleich zu tun. (mehr…)