Archiv für Mai 2018

12.06.18 | Anarchistische Bewegungen und Widerstand gegen kapitalistische Ausbeutung in Griechenland

Veranstaltung mit Ralf Dreis

Nach drei Jahren links-rechter-Querfrontregierung in Griechenland ist das Land raus aus den Schlagzeilen. Laut einhelliger Meinung deutscher Massenmedien geht es wirtschaftlich wieder bergauf. Grund genug etwas genauer hinzuschauen.

Die Veranstaltung gibt einen Überblich über den Stand der Dinge nach acht Jahren Spardiktat, über Selbstorganisierung im autoritären Krisenstaat, besetzte Häuser, soziale Zentren und den erneut aufkommenden Nationalismus. Einen besonderen Schwerpunkt werden die Aktivitäten der verschiedenen anarchistischen Strömungen und ihre Abwehrkämpfe gegen staatliche Repression und faschistische Angriffe bilden.

Der Griechisch-Übersetzer Ralf Dreis lebt in Deutschland und Griechenland und ist in beiden Ländern in der anarchistischen bzw. anarchosyndikalistischen Bewegung aktiv. Seit Mitte der 90er Jahre berichtet er für die anarchistische und linke Presse über politische Entwicklungen in Griechenland.

Am 12.06.18 um 20:00 im Projekt 31. Ab 19:00 gibt’s bereits veganes Essen für alle.

IFA | Anarchist*innen eröffnen ABRA (Soziales Zentrum & Anarchistische Bibliothek) in Havanna

Im Jahr 2016 hat sich die FdA an einer Spendenkampagne beteiligt, die zum Ziel hatte, Geld für den Kauf eines Gebäudes in Kuba zusammenzubekommen. Die Föderation leistete schließlich einen bedeutenden Beitrag dazu.
Nachdem den Genoss*innen in Kuba der Kauf eines Objekts in der Hauptstadt Havanna gelang, war es nun am Samstag, dem 5.5.2018 endlich so weit: Das Zentrum ABRA (Soziales Zentrum und Libertäre Bibliothek) öffnete feierlich seine Tore. Im Folgenden dokumentieren wir den Text zur Eröffnung.

Diesen 5. Mai 2018 beginnt mit der Eröffnung des ABRA, des “Centro Social y Biblioteca Libertaria” (Soziales Zentrum und Libertäre Bibliothek), für eine Gruppe von Kubaner*innen eine neue Etappe im Prozess der eigenen Emanzipierung.

Mit diesem Projekt möchte das Kollektiv “Taller Libertario Alfredo López” (eine 2012 entstandene, anarchistische, antiautoritäre und antikapitalistische Initiative, die Mitglied der Anarchistischen Föderation in Mittelamerika und der Karibik, FACC, ist) in enger und lebhafter Kooperation mit befreundeten Kollektiven, wie dem “Observatorio Crítico Cubano”, “Guardabosques” sowie einigen anderen Individuen, einen dauerhaften und autonomen Raum im heutigen Kuba zu schaffen.
Einen Ort, um Erfahrungen und Praktiken zu fördern, die unabhängig sind von jedweder Regierung (ob in- oder ausländisch) bzw. von jedweden Institutionen, die Regierungen repräsentieren. (mehr…)