Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Demo und Prozessbegleitung gegen staatliche Repression

Solidarität mit den angeklagten Antifaschist/innen!

Seit Anfang 2015 gab es in Nürnberg über 50 Aufmärsche und Aktionen von FaschistInnen. Stadt, VAG und Polizei sorgen für den reibungslosen Ablauf der Aufmärsche. Jede Aktion der Rechten wurde von Gegenprotest begleitet. Polizei und Justziz versuchten von Anfang an die AntifaschistInnen mundtot zu machen und überzieht bis heute den antifaschistischen Widerstand mit Gerichtsverfahren. Aktuell ist ein Antifaschist angeklagt der angeblich eine Aktion gegen einen Infostand der AFD durchführen wollte. Wehren wir uns gemeinsam gegen die staatlichen Angriffe und verteidigen wir unsere Politik! Denn in Zeiten von verschärften Asylgesetzen, Massenabschiebungen, Daueraufmärschen und brennenden Asylunterkünften bleibt Antifaschismus notwendig!

KeineR ist Allein!
Solidarität mit allen Antifaschistinnen und Antifaschisten!
Kommt zum Prozess und zur Demo davor!

17.12.2016 – 16:00 Uhr – Jakobsplatz
Demonstration gegen staatliche Repression gegen AntifaschistInnen!
Antifaschismus – schon immer legitim – notwendig wie nie!

19.12.2016 – Justizgebäude Nürnberg
08:00 Uhr – Kundgebung gegen staatliche Repression!

08:30 Uhr – Prozessbeginn

23.11. – 24.11. | Vorträge: NSU / Identitäre Bewegung

Vorträge zum NSU-Komplex und der Identitären Bewegung am 23.11. – 24.11. im Projekt 31

Die extreme Rechte sieht in Deutschland auf den ersten Blick häufig recht alt aus. Doch, häufig unbemerkt von einer breiten Öffentlichkeit, hat sich jenseits von NS-Wiedergänger*innen, Hakenkreuzrittern und Scheitelträgern eine „Neue Rechte“ herausgebildet. Nicht in Parteiform, sondern als Bewegung, Strömung und als Organisationsgeflecht im vorpolitischen Raum. Neueste Erscheinungsform der „Neuen Rechten“ sind die „Identitären“, ein Import aus Frankreich. Diese treten unter Parolen wie „Tanz die Reconquista!“ oder „Multikulti wegbassen!“ an, um das Abendland zu verteidigen. (mehr…)

22.10. | Gegen Integration und Ausgrenzung!

Nika

Demo gegen das bayerische Integrationsgesetz
Zugtreffpkt. Nürnberg 22.10.16 – 8:30 Osthalle (Hbf)

Im Herbst soll im Landtag über das bayerische Integrationsgesetz abgestimmt werden. Laut der Regierung soll das Gesetz möglichst schnell auf den Weg gebracht werden, um die zwischenzeitlich gestiegene Anzahl an Geflüchteten und Migrant*innen erfolgreich zu „integrieren“; es soll die als chaotisch inszenierte Lage unter Kontrolle gebracht werden. „Fördern und Fordern“ nennt sich das Konzept: Gefördert wird unterhalb des Existenzminimums im Rahmen sog. Anreizabminderungen, gefordert wird Unterwerfung.
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20.10 | Pegida entschlossen entgegentreten!

AAB Gegenprotest Pegida 20.10.2016 Nbg

19.10 | Unterstützt die protestierenden Flüchtlinge!

Am 8. Oktober haben Flüchtlinge einen Protestmarsch von München nach Nürnberg begonnen für ihr Bleiberecht sowie gegen das diskriminierende bayerische Integrationsgesetz.
Nach mehr als 200 Kilometern Protest zu Fuß wird der „Refugee Struggle for Freedom“ am Mittoch den 19.10 in Nürnberg ankommen. Wir treffen sie um 18 Uhr bei der S-Bahn-Station Frankenstadion und laufen dann zusammen mit ihnen nach Nürnberg rein! Der Protestmarsch wird dann ca. um 19:00 Uhr am Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in der Frankenstraße eine Abschlusskundgebung halten.

Am 20.10. gibt es eine Infoveranstaltung zum Prtestmarsch in der Desi um 19:00.

Für Aktuelle Informationen besucht www.refugeestruggle.org/ und www.redside.tk/

01.10. | Blau ist das neue braun – Kundgebung gegen den Auftritt von Frauke Petry

Nika

1. Oktober 2016
Kundgebung gegen die AfD
14 Uhr Meistersingerhalle

Am 1.Oktober führen die Kreisverbände Nürnberg und Ansbach der AfD eine „Infoveranstaltung“ mit Frauke Petry aus dem Bundesvorstand ihrer Partei in der Meistersingerhalle durch. Zum wiederholten Male findet eine Veranstaltung der offen rechten Partei in den städtischen Räumen der Meistersingerhalle statt. Verwunderlich ist dies nicht, ist doch die Stadt Nürnberg erprobt im hoffieren und ignorieren extrem Rechter Veranstaltungen aller Art. So wurde es sämtlichen Rassist_innen (egal ob von Pegida, Die Rechte oder dem III. Weg) in den letzten zwei Jahren ermöglicht ihre Demonstrationen, Kundgebungen oder andere öffentliche Veranstaltungen ohne größere Hindernisse durchzuführen. Da werden schon mal komplette Stadtteile abgeriegelt, von der VAG extra bereitgestellte Sonderbusse und U-Bahnen organisiert, städtische Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt und im gleichen Atemzug Gegenproteste kriminalisiert oder wahlweise von Polizei und USK niedergeknüppelt. In solch einem Klima braucht sich niemand wundern, dass in der ehemaligen Stadt der Rassengesetzte Rassist_innen sich wieder willkommen fühlen.

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04.05. | Mobivortrag und Film „Als die Deutschen vom Himmel fielen“

Ntd2015

Euer Verdrängen kotzt uns an – NS Verbrechen benennen, Opfer entschädigen, rechte Traditionspflege angreifen!

Unter diesem Motto ruft ein Bündnis aus verschiedenen antifaschistischen Gruppen aus Bayern und Österreich am 14.05.2016 dazu auf, nach Bad Reichenhall zu fahren.
Bad Reichenhall ist nicht nur ein beschaulicher kleiner Ort in den bayrischen Alpen, sondern hat ebenfalls eine Geschichte, die von Seiten der dortigen Bevölkerung, sowie der Stadt Bad Reichenhall allzu gerne verdrängt bis geleugnet wird.
Während der deutschen Besatzung Kretas war es das Gebirgsjägerregiment 100 aus Bad Reichenhall, das nach Tätigkeitsbericht vom 30.August 1941, am 1.August 1941 bei Skines 142 Männer und 2 Frauen erschoss und die Ortschaft niederbrannte. Deutsche Gebirgsjäger ermordeten auf der Insel über 3500 Zivilistinnen und Zivilisten und zerstörten mehr als 30 Dörfer vollständig. Die Kriegsverbrechen der Gebirgsjäger auf Kreta interessieren die Öffentlichkeit in Bad Reichenhall jedoch nicht.
Bad Reichenhall ist nach wie vor Stützpunkt einer Einheit der Gebirgsjäger der Bundeswehr. Und um dieser nicht zu sehr auf die Füße zu treten oder, weil in Bad Reichenhall die Zeit Urlaub macht und Verdrängung einfacher als die Auseinadersetzung mit den eigenen Verbrechen ist, ist rechte Traditionsflege auch heute noch an der Tagesordnung.
Die ansässige Bundeswehrkaserne war noch bis 2012 nach dem NS- Kriegsverbrecher Rudolf Konrad benannt und jährlich statt findende Gedenkfeiern von Seiten offensichtlicher Neonazis scheinen dort niemanden zu stören. Statt dessen kann es in Bad Reichenhall schon mal passieren, dass antifaschistische Kundgebungen eingegittert werden, um von außerhalb von Seiten der Bürger*innen im Beisein lokaler Nazis beschimpft zu werden. Es lässt sich also erkennen, dass dort einiges schief läuft, weshalb es erneut notwendig ist eine antifaschistische Intervention in Bad Reichenhall zu starten.

Aus diesem Grund möchten wir euch einladen mit uns gemeinsam am 14.05.2016 nach Bad Reichenhall zu fahren, um um 12 Uhr zunächst einen Hearing mit griechischen Zeitzeug*innen, weiteren griechischen Gästen, sowie Historiker*innen und Rechtsanwält*innen beizuwohnen, um anschließend mit einer antifaschistischen Demonstration ein deutliches Zeichen in Bad Reichenhall zu setzen.
Weitere Infos, den Aufruf, sowie das detaillierte Tagesprogramm inkl. dem Hearing mit griechischen Zeitzeug*innen findet ihr unter:

www.badreichenhall.tk/

Im Vorraus wird es in Nürnberg am 04.05.2016 im Projekt 31 einen Mobi- Vortrag zur Situation in Bad Reichenhall geben und anschließend wird der Film „Als die Deutschen vom Himmel fielen“ gezeigt, der sich inhaltlich mit dem Widerstand der griechischen Partisan*innen gegen die deutsche Besatzung auf Kreta auseinandersetzt.

Nähere Infos zum Film findet ihr unter:

www.kreta-film.net/

Auf einen Blick:

04.05.2016, Projekt 31
19 Uhr Mobi- Vortrag, Anschließend Film

14.05.2016, Bad Reichenhall
12 Uhr Zeitzeug*innen Hearing
17 Uhr Demonstration
Zugtreffpunkt für Nürnberg: 7 Uhr Hbf. Nbg. Osthalle