http://aufdersuche.blogsport.de Sun, 27 Jan 2019 12:32:42 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en 19.02 ¦ Gedenktafelenthüllung + Vortrag der Fritz Oerter Initiative http://aufdersuche.blogsport.de/2019/01/27/19-02-gedenktafelenthuellung-vortrag-der-fritz-oerter-initiative/ http://aufdersuche.blogsport.de/2019/01/27/19-02-gedenktafelenthuellung-vortrag-der-fritz-oerter-initiative/#comments Sun, 27 Jan 2019 12:32:42 +0000 Administrator Allgemein http://aufdersuche.blogsport.de/2019/01/27/19-02-gedenktafelenthuellung-vortrag-der-fritz-oerter-initiative/

Feier des 150. Geburtstags des Fürther Schriftstellers, Kriegsgegners, Anarchosyndikalisten, Lithografen und Bibliothekars. 19. Februar 2019 17:00 Uhr. Gedenktafelenthüllung Obere Fischerstraße 3 Fürth

Fritz Oerter wurde vor 150. Jahren, am 19. Februar 1869, als Kind einer Soldatenfamilie geboren und erlebte den abstoßenden Militarismus von Kindesbeinen an. Den Großteil seines Lebens verbrachte er in Fürth. Früh wandte er sich libertären Idealen zu, organisierte sich in anarchosyndikalistischen Gruppen und Kulturvereinigungen.
Als Schriftsteller und politischer Kommentator hinterließ er ein umfangreiches Werk, das durch enormes Wissen, treffende Alltagsbeobachtungen und Analysen glänzt. Darin befasste er sich intensiv mit wirtschaftlichen und politischen Fragen, mit Pädagogik und Sexualität.
Gerade in den Zeiten des Rechtsrucks ist sein Werk hochaktuell: So schrieb er 1914 in seinem Tagebuch: „Wenn sich der Zorn des Publikums anstatt gegen wirkliche oder vermeintliche Ausländer mehr gegen Silberdiebe im eigenen Land richten würde, wäre das viel gescheiter“.
Fritz Oerter war 1918/ 1919 Mitglied des Arbeiterrates Fürth und unterstützte auch in den Folgejahren die sozialen Kämpfe der Arbeiter*innen.
Der vielbelesene Oerter richtete in der Oberen Fischerstraße 3 eine Leihbücherei ein. Denn der Syndikalismus war für ihn auch „eine Kulturmacht“, der die gewaltfreie, soziale Revolution u. a. durch Bildung erreichen wollte. Fritz Oerter erkannte die kommenden Gräuel der Nationalsozialist*innen früh. „Die politische Nacht dauert an“, schrieb er am 21. Dezember 1932 in seinen Tagebüchern.
1935 starb er vermutlich infolge der Haftbedingungen und der Misshandlungen durch die SA nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis.
Fritz Oerters Leben war geprägt von einer radikalen Menschenfreundlichkeit, vom Kampf gegen Krieg, Kapitalismus und Nationalismus. Er strebte nach der Befreiung aller Menschen, nach einer gewaltfreien Welt.
Möge uns sein Lebenswerk mahnen und motivieren: „Ich glaube an die Macht des Guten, wenn es auch den Anschein hat, als wäre sie gänzlich aus den Herzen der Menschen vertrieben“. (Fritz Oerter, 1914)

Vortrag: „Fritz Oerter Der radikale Menschenfreund aus Fürth“ von Leonhard F. Seidl
19. Februar 2019 17:30 Uhr. Welthaus Fürth Gustavstraße 31

]]>
http://aufdersuche.blogsport.de/2019/01/27/19-02-gedenktafelenthuellung-vortrag-der-fritz-oerter-initiative/feed/
20.02 ¦ Ausbau des Frankenschnellweges http://aufdersuche.blogsport.de/2019/01/27/20-02-ausbau-des-frankenschnellweges/ http://aufdersuche.blogsport.de/2019/01/27/20-02-ausbau-des-frankenschnellweges/#comments Sun, 27 Jan 2019 12:19:12 +0000 Administrator Allgemein http://aufdersuche.blogsport.de/2019/01/27/20-02-ausbau-des-frankenschnellweges/

Vortrag am Mittwoch dem 20.02.2019 im Projekt 31 ab 19:00 Uhr mit dem Verkehrsclub Deutschland

Seit Jahrzehnten wird von Seiten der Autofahrer gefordert, den Frankenschnellweg kreuzungsfrei auszubauen. Der Baubeginn gemäß der Pläne der Stadt Nürnberg ist momentan durch eine nicht entschiedene Klage blockiert.

Ein solcher Ausbau würde nach Ansicht des ökologischen Verkehrsclubs VCD (Verkehrsclub Deutschland) die Probleme nicht lösen, sondern sogar verstärken. Weit über eine halbe Milliarde Euro würden sinnlos vergeudet. Dieses Geld sollte in umweltverträgliche Verkehrsmittel investiert und nicht für das längst gescheiterte Ziel einer „autogerechten Stadt“ geopfert werden.

Von der technischen Hochschule Nürnberg liegen alternative Vorschläge aus studentischen Arbeiten vor. Zugrunde liegt ein städtebauliches Konzept, das die im Moment isolierten Stadtteile St. Leonhard und Gostenhof wieder verbinden würde. Statt einer Autobahn würden Tausende von Wohnungen, Gewerbeflächen und Grünanlagen geschaffen.

Aktive des VCD Nürnberg werden darlegen, weshalb die Ausbaupläne unsinnig sind, was mit dem eingesparten Geld geschehen sollte und wie die Alternativvorschläge im Wesentlichen aussehen.

]]>
http://aufdersuche.blogsport.de/2019/01/27/20-02-ausbau-des-frankenschnellweges/feed/
Rede zur Demo gegen Abschiebungen am 18.12. http://aufdersuche.blogsport.de/2018/12/23/rede-zur-demo-gegen-absiebungen-am-18-12/ http://aufdersuche.blogsport.de/2018/12/23/rede-zur-demo-gegen-absiebungen-am-18-12/#comments Sun, 23 Dec 2018 20:12:57 +0000 Administrator Allgemein http://aufdersuche.blogsport.de/2018/12/23/rede-zur-demo-gegen-absiebungen-am-18-12/
Am 18.12. hielten wir anlässlich einer antirassistischen Demonstration in Nürnberg eine Rede gegen Nationen, Staaten und Grenzen. Diese Demo des Widerstand Mai31-Bündnisses wollte unter anderem auf einen Prozess am Folgetag aufmerksam machen, der sich gegen einen jungen Berufsschüler richtete, der am 31.Mai 2017 aus dem Klassenzimmer heraus abgeschoben werden sollte.
Wegen Widerstand und Sachbeschädigung wurde er am 19.12. unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu 100 Arbeitsstunden wegen „Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte mit tätlichem Angriff, Körperverletzung, Sachbeschädigung und unerlaubten Aufenthalts ohne Pass“ verurteilt. Das alles, nachdem sein wiederholtes Asylverfahren wenige Tage zuvor negativ beschieden worden war.

Wenn im gesellschaftlichen Diskurs und den Medien über Nationalgrenzen gesprochen wird, geht es in der Regel immer darum: Wie können die Grenzen eines Staates gestärkt, ausgebaut, besser bewacht, militarisiert werden. Was bei diesem Diskurs unweigerlich mitschwingt ist die Frage, was durch die entsprechende Grenze definiert wird. Explizit geht es darum, wer sich innerhalb dieser Grenzen aufhalten darf und wer nicht. Welche*r Mensch gehört zum Team „Volksgemeinschaft“ und welche*r nicht.
Durch die bloße Existenz der Idee „Grenze“ werden Menschen eingeteilt, sie werden gezwungen, sich willkürlich einer Zuschreibung von Nationalität zu unterwerfen. Mit der Aufspaltung der Menschheit in Nationen werden automatisch vermeintliche Vergleichbarkeiten dazwischen aufgemacht.
Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, Geburtenrate, Kriminalitätsrate – anhand unzähliger Kategorien werden Nationalstaaten miteinander ins Verhältnis gebracht. Was daraus folgt ist eine Hierarchisierung der Welt. Die Weltbewohner*innen werden in ein stark hierarchisches Netzwerk aus „Gewinner*innen-Nationen“ und den Verlierer*innen gepresst.
Die wirtschaftlich am brutalsten Unterdrückten, die im globalen Kapitalismus aufgrund von autoritären Regimen in Zusammenarbeit mit europäischem Wirtschaftsimperialismus auf der Verlierer*innen-Seite stehen, haben vor allem im gobalen Süden gegen wirtschaftliches und humanistisches Elend und Benachteiligung zu kämpfen.
Menschen verlieren die Möglichkeit, in Frieden und Sicherheit zu leben und begeben sich deshalb auf die gefährliche und kräftezehrende Reise in andere Gebiete – oft nach Europa oder in die USA. Wenn sich die Unterdrückten in Zeiten von Internet und Globalisierung aufmachen, um ihr Menschenrecht auf ein würdevolles Leben einzufordern, ist das nicht nur verständlich – es ist eine logische Konsequenz.
Die von Rassist*innen erfundenen Metaphern wie „Flüchtlingswelle“ befeuern den gesellschaftlichen, rassistischen Diskurs zur Geflüchtetenfrage. Doch dieses „Wir gegen Die“ ist nicht nur stumpfer, dummer Rassismus. Dahinter steckt eine Systemlogik. Die Spaltung von Menschen – Nationalstaaten eignen sich hierfür besonders gut – dient strukturell der Erhaltung des kapitalistischen Gesellschaftssystems.
Wirtschaftlich Ausgegrenzte und Niedergeschlagene erhalten durch die künstliche Trennung eine Projektionsfläche, um ihren Unmut und ihr Unglück über die globalen Lebensbedingungen wie Freiheitsentzug und Arbeitszwang in anderen Menschen zu suchen und nicht im System an sich. Opfer dieser systematisch fehlgeleiteten Schuldzuweisungen sind zumeist Gruppen, denen es noch schlechter geht als der eigenen. Sie bieten eine einfache Zielscheibe, denn es scheint leichter zu sein, nach unten zu treten als nach oben.
Genau das ist einer der Gründe, warum wir hier auf der Straße stehen. Wir wollen zeigen, dass wir uns nicht durch das System spalten lassen und in jeder Lebenssituation, zu jedem Zeitpunkt radikal dafür einstehen, unsere Kämpfe für eine befreite Gesellschaft gemeinsam und selbstverwaltet zu führen.
Unser Mitgefühl und unsere Solidarität gelten allen direkt von Flucht Betroffenen. Wir sind nicht allein, wir setzen uns zu Tausenden für eine freie Welt ohne Grenzen ein. Wir werden unseren Kampf weiterführen, bis wir alle Grenzen eingerissen, die letzten Akten geschreddert und die letzten Gefangenen aus den Knästen der Justiz und den Knästen des Kapitalismus befreit haben.

Auf zur Beendigung dieser Farce! Solidarität muss praktisch werden!

]]>
http://aufdersuche.blogsport.de/2018/12/23/rede-zur-demo-gegen-absiebungen-am-18-12/feed/
Gedanken zu den Brandanschlägen in Frankfurt a.M. http://aufdersuche.blogsport.de/2018/12/23/gedanken-zu-den-brandanschlaegen-in-frankfurt-a-m/ http://aufdersuche.blogsport.de/2018/12/23/gedanken-zu-den-brandanschlaegen-in-frankfurt-a-m/#comments Sun, 23 Dec 2018 19:43:53 +0000 Administrator Allgemein http://aufdersuche.blogsport.de/2018/12/23/gedanken-zu-den-brandanschlaegen-in-frankfurt-a-m/ Die Brandanschläge auf linke Projekte in Frankfurt kommen nicht aus heiterem Himmel. Der rechten Hetze folgen längst Taten – umso mehr ein Grund, solidarisch miteinander zu sein und der aufkommenden Faschisierung entgegenzutreten! Folgender Flyertext wurde von uns auf der antifaschistische Stadtteildemo in Gostenhof am 22.12.18 verteilt:

Brandanschläge auf linke Projekte in Frankfurt und Umgebung – Solidarität mit den Betroffenen und Kampf dem Faschismus!

In den vergangenen Wochen kam es in Frankfurt a.M. und der näheren Umgebung zu einer Serie von Brandanschlägen auf linke Projekte. Nicht in allen Fällen konnten die Brände rechtzeitig gelöscht werden, bevor ein größerer Schaden entstand. Die meisten der betroffenen Projekte waren bewohnt oder lagen in dicht bebauten Wohngebieten. Der Tod von Menschen wurde somit billigend in Kauf genommen, wenn nicht gar beabsichtigt.(1)

Dies geschieht in einer Zeit, in der in Deutschland und an vielen anderen Orten auf der Welt Stimmung gegen emanzipatorische Projekte und Lebensweisen gemacht wird. Die Faschisierung schreitet nicht nur auf der Straße und in den Köpfen voran, sondern findet ihren Widerhall auch in den Parlamenten – und in rechtsterroristischen Zusammenschlüssen, von denen der mörderische NSU nur der bekannteste, aber bei weitem nicht der einzige ist. So wurde in den vergangenen Wochen die Existenz eines rechtsradikalen Netzwerkes in der Bundeswehr bekannt, in dem auch Mitarbeiter*innen des Verfassungsschutz, der Polizei und Richter*innen aktiv sind, die zusammen Umsturzpläne für einen „Tag X“ schmieden und bereits die systematische Internierung und Tötung politischer Gegner*innen entwerfen.(2) Und in Frankfurt – wiederum – macht gerade eine sich selbst als „NSU 2.0“ betitelnde, rechte Zelle von mindestens fünf Polizist*innen Schlagzeilen, die u.a. Todesdrohungen gegen eine Anwältin verschickten, die im NSU-Prozess die Familie eines der ermordeten Menschen vertrat.(3)

All das ist umso erschreckender, wenn man bedenkt, dass es lediglich die Spitze eines sehr großen und ständig wachsenden Eisberges ist. Die alltäglich gewordene Hetze gegen und Jagd auf Menschen, die als „migrantisch“ definiert werden, geht Hand in Hand mit Anschlägen auf Wohnhäuser (seien sie von Geflüchteten bewohnt oder eben linken Wohnprojekte) genauso wie auf Menschen. Der Schock darüber weicht allzu schnell einer schulterzuckenden Gleichgültigkeit, wenn nicht gar klammheimlichen Freude bei einigen. Diese Verschiebung des gesellschaftlichen Klimas hin zu einem, in dem Rassismus, Sexismus und ganz allgemein menschenverachtende Ansichten ohne jede Skrupel wieder offen propagiert und anerkannt werden, ließ sich über die letzten Jahre immer deutlicher beobachten. Eine antifaschistische Grundhaltung, die eigentlich common sense sein sollte, wird als „political correctness“ verschrien und durch menschenfeindliche Rhetorik ersetzt.

In Anbetracht all dessen wundert es nicht, dass diesen Worten bereits Taten folgen. Längst geht es nicht mehr nur darum, unsere kleiner werdenden Freiräume zu verteidigen und eine Schadensbegrenzung vorzunehmen. Nein, es geht um alles; es geht darum, einem wiederaufkeimenden Faschismus von Anfang an den Weg zu versperren.
Es liegt in unserer Hand, gemeinsam das Ruder herumzureißen und in eine Richtung zu steuern, die der Faschisierung ein solidarisches Gesellschaftsmodell entgegenstellt und sie somit ausbremst. In Richtung vollständiger Emanzipation jenseits von staatlicher oder sonstiger Autorität. Eine offensiv-antifaschistische Richtung, welche die Grund-bedingungen von Spaltung angeht und den Kapitalismus bekämpft anstatt derer, die darunter leiden!

Wir sind solidarisch mit allen betroffenen Projekten und Personen der jüngsten Anschläge!
Kampf dem Faschismus – für eine anarchistische Gesellschaft von Freien und Gleichberechtigten!

(1) Chronologie der Ereignisse: Am 14. Sept. brannte das Wohnprojekt Knotenpunkt des Mietshäusersyndikats in Schwalbach am Taunus nieder; am 13. Nov. war bereits versucht worden, die seit 35 Jahren besetzte AU sowie das nahegelegene Wohnprojekt Assenland anzuzünden, ebenfalls Teil des Mietshäusersyndikats. Am 15. Nov. brannte eine Gartenlaube der AU und am 16. Nov. wurde dann versucht, ein der AU zugeordnetes Fahrzeug anzuzünden. Am 3. Dez. wurde ein Bauwagen des Hanauer Mietshäusersyndikat-Projekts Schwarze 79 angezündet und schwer beschädigt. Zuletzt konnten glücklicherweise zwei Brandanschläge auf das Cafe ExZess am 9. und 10. Dez. rechtzeitig entdeckt und ohne größeren Schaden gelöscht werden. Letzterer erfolgte während des gut besuchten Montagscafés.
(2) Quelle z.B.: http://www.taz.de/!5548926/
(3) Quelle z.B.: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/frankfurt-mutmassliche-rechtsextreme-zelle-in-der-polizei-was-ueber-den-nsu-2-0-bekannt-ist-a-1244092.html

]]>
http://aufdersuche.blogsport.de/2018/12/23/gedanken-zu-den-brandanschlaegen-in-frankfurt-a-m/feed/
Brandanschläge: Solidarität mit den Projekten in Frankfurt und Umgebung! http://aufdersuche.blogsport.de/2018/12/17/brandanschlaege-solidaritaet-mit-den-projekten-in-frankfurt-und-umgebung/ http://aufdersuche.blogsport.de/2018/12/17/brandanschlaege-solidaritaet-mit-den-projekten-in-frankfurt-und-umgebung/#comments Mon, 17 Dec 2018 15:36:17 +0000 Administrator Allgemein http://aufdersuche.blogsport.de/2018/12/17/brandanschlaege-solidaritaet-mit-den-projekten-in-frankfurt-und-umgebung/ Solidaritätserklärung der Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen

In den vergangenen Wochen kam es in Frankfurt a.M. und der näheren Umgebung zu einer Serie von Brandanschlägen auf linke Projekte, von denen leider zwei erfolgreich waren. In sechs Fällen konnten die Brände rechtzeitig gelöscht werden. Die meisten der betroffenen Projekte waren bewohnt oder lagen in dicht bebauten Wohngebieten, der Tod von Menschen wurde billigend, wenn nicht gar beabsichtigt, in Kauf genommen. Am 14. September brannte das Wohnprojekt Knotenpunkt des Mietshäusersyndikats in Schwalbach am Taunus nieder; am 13. November wurde versucht, die seit 35 Jahrten besetzte AU, sowie das nahegelegene Wohnprojekt Assenland anzuzünden, ebenfalls Teil des Mietshäusersydikats; am 15. November brannte eine Gartenlaube der AU und am 16. November wurde dann versucht ein der AU zugeordnetes Fahrzeug anzuzünden. Am 3. Dezember wurde ein Bauwagen des Hanauer Mietshäusersyndikat-Projekts Schwarze 79 angezündet und schwer beschädigt. Zuletzt konnten glücklicherweise zwei Brandanschläge auf das Cafe ExZess am 9. und 10. Dezember rechtzeitig entdeckt und ohne größeren Schaden gelöscht werden. Letzterer erfolgte während des gut besuchten Montagscafés.
Dies geschieht in einer Zeit, in der Parlamente in Deutschland und an vielen anderen Orten auf der Welt Stimmung gegen emanzipatorische Projekte machen. Auch in Frankfurt gab es Angriffe der Politik gegen unter anderem die AU und das ExZess. Es wundert uns nicht, dass den Worten nun Taten folgen. Während islamistischer Terrorismus zu Recht verurteilt wird, sehen der Staat und die Gesellschaft bei rechtem Terror grundsätzlich weg – wie unter anderem der NSU-Prozess deutlich gezeigt hat. Die Allgemeinheit muss endlich eine offensive Position gegen den Rechtsruck beziehen.

Wir sind solidarisch mit allen betroffenen Projekten und Personen. Kampf dem Faschismus!

_____________________
Weitere Solidaritätserklärungen und Informationen verlinken wir hier der Vollständigkeit halber:

Pressemitteilung »Faites votre jeu!«, 09.12.2018

Pressemitteilung Mietshäuser Syndikat Regionale Koordination Rhein-Main, 9.12.2018

Presseerklärung ExZess, 10.12.2018

]]>
http://aufdersuche.blogsport.de/2018/12/17/brandanschlaege-solidaritaet-mit-den-projekten-in-frankfurt-und-umgebung/feed/
11.12. ¦ Filmabend: Oasen der Freiheit – Anarchistische Streifzüge http://aufdersuche.blogsport.de/2018/11/14/11-12-filmabend-oasen-der-freiheit-anarchistische-streifzuege/ http://aufdersuche.blogsport.de/2018/11/14/11-12-filmabend-oasen-der-freiheit-anarchistische-streifzuege/#comments Wed, 14 Nov 2018 13:05:39 +0000 Administrator Allgemein http://aufdersuche.blogsport.de/2018/11/14/11-12-filmabend-oasen-der-freiheit-anarchistische-streifzuege/ Bei unserer nächsten Dienstags-Vefa im Dezember gibt es nicht nur wieder leckeres veganes Essen für alle, sondern wir wollen uns diesmal auch gemeinsam die einstündige Dokumentation über einige anarchistische Orte in Europa ansehen. Ab 19:30 im Projekt 31 – kommt vorbei!

Filmbeschreibung:
Der Schriftsteller Ilija Trojanow begibt sich auf Spurensuche nach Oasen der Freiheit in Europa. Er findet sie – in der anarchistischen Geschichte und Gegenwart, in der Literatur und im Internet.
Der aus Bulgarien stammende Autor, Philsoph und Verleger besucht auf seiner Reise verschiedene selbstverwaltete Projekte: Etwa das kleine spanische Dorf Marinaleda, wo die Uhren anders laufen und die Bewohner seit Jahrzehnten dem Kapitalismus trotzen. Oder die Insel Ikaria, wo keine Uhren laufen, die Menschen zeitlos leben und älter werden. Und er stößt auf einen Gebäudekomplex im Thüringer Wald, der früher als Schutzhütte für Anarchosyndikalist*innen diente und nun als „Bakunin-Hütte“ instandgehalten und selbstverwaltet genutzt wird…

]]>
http://aufdersuche.blogsport.de/2018/11/14/11-12-filmabend-oasen-der-freiheit-anarchistische-streifzuege/feed/
11.11. ¦ Workshop: Radikale Bedürfnisorientierung http://aufdersuche.blogsport.de/2018/10/13/11-11-workshop-radikale-beduerfnisorientierung/ http://aufdersuche.blogsport.de/2018/10/13/11-11-workshop-radikale-beduerfnisorientierung/#comments Sat, 13 Oct 2018 10:24:26 +0000 Administrator Allgemein http://aufdersuche.blogsport.de/2018/10/13/11-11-workshop-radikale-beduerfnisorientierung/

Workshop von und mit dem Kollektiv life’s a beach
Am Sonntag, den 11.November ab 13:00 im Projekt 31
Dauer ca. 4 Stunden
Dazu gibt’s vegane Leckereien

In vielen Strukturen wie Schule, Studium, (Lohn-)Arbeit, Politgruppen und persönlichen Beziehung_en sind wir mit Erwartungen konfrontiert. Manchmal bringen diese uns davon ab, einen Weg zu gehen, der richtig gut für uns passt. Zusammen möchten wir darüber sprechen, wie wir mit Erwartungen umgehen und unsere leisen Stimmen wahrnehmen können, die uns erzählen, was wir gerade brauchen. was passiert, wenn wir statt des „Müssens“ und „Sollens“ stärker auf das „Wollen“ achten? Wir wollen herausfinden, was wir ganz freiwillig möchten und nicht möchten, um so unser Leben unseren werten, wünschen und Bedürfnissen entsprechend_er zu gestalten. Wir möchten in einen gemeinsamen Austausch treten, wie radikale Bedürfnisorientierung im Alltag gelebt werden kann.

Offen für all gender und ohne Voranmeldung!

]]>
http://aufdersuche.blogsport.de/2018/10/13/11-11-workshop-radikale-beduerfnisorientierung/feed/
30.10 ¦ Der kurze Frühling der Räterepublik: Lesung mit Simon Schaupp http://aufdersuche.blogsport.de/2018/10/13/30-10-der-kurze-fruehling-der-bayerische-raeterepublik-lesung-mit-simon-schaupp/ http://aufdersuche.blogsport.de/2018/10/13/30-10-der-kurze-fruehling-der-bayerische-raeterepublik-lesung-mit-simon-schaupp/#comments Sat, 13 Oct 2018 10:14:06 +0000 Administrator Allgemein http://aufdersuche.blogsport.de/2018/10/13/30-10-der-kurze-fruehling-der-bayerische-raeterepublik-lesung-mit-simon-schaupp/

Veranstaltung in Kooperation mit Prolos und FAU Nürnberg

Am Dienstag, den 30.10. ab 20:00 im Projekt 31
wie jeden Dienstag mit veganem Essen für alle

Der Autor Simon Schaupp wird aus seinem Buch „Der kurze Frühling der Räterepublik – Ein Tagebuch der bayerischen Revolution“ lesen:
Vor hundert Jahren gelang einem behäbigen Völkchen am Rande der Alpen eine der wenigen erfolgreichen Revolutionen Deutschlands. Das Tagebuch der Bayerischen Räterepublik rekonstruiert das Geschehen anhand der Erlebnisse dreier revolutionärer Persönlichkeiten: Dem Anarchisten Erich Mühsam (Revolutionärer Arbeiterrat), der Kommunistin Hilde Kramer (KPD) und dem radikalen Sozialisten Ernst Toller (USPD).
Das Buch hebt sich in mehrerlei Hinsicht von der bisher zur Bayerischen Räterepublik erschienenen Literatur ab. Konzipiert als politische Dreierbiographie, liefert es einen persönlichen Einblick in die Hoffnungen, Strategien und Fehlschläge der bayerischen Revolution.

]]>
http://aufdersuche.blogsport.de/2018/10/13/30-10-der-kurze-fruehling-der-bayerische-raeterepublik-lesung-mit-simon-schaupp/feed/
29.09. ¦ Enough is enough! Auf die Straße gegen die „Alternative für Deutschland“ http://aufdersuche.blogsport.de/2018/09/25/29-09-enough-is-enough-auf-die-strasse-gegen-die-alternative-fuer-deutschland/ http://aufdersuche.blogsport.de/2018/09/25/29-09-enough-is-enough-auf-die-strasse-gegen-die-alternative-fuer-deutschland/#comments Tue, 25 Sep 2018 16:24:48 +0000 Administrator Allgemein http://aufdersuche.blogsport.de/2018/09/25/29-09-enough-is-enough-auf-die-strasse-gegen-die-alternative-fuer-deutschland/

Kommt am 29.09.2018 um 11:30 zur Siemensstraße / Ecke Gyulaer Straße (südlicher Maffeiplatz) und zeigt der AfD was ihr von ihr haltet!

Am 29.09.2018 wird die AfD (Alternative für Deutschland) Nürnberg zum wiederholten male eine Wahlkampfveranstaltung in der städtischen Meistersingerhalle abhalten. Nach Petry und Gauland hat sie sich diesmal Jörg Meuthen eingeladen. Am Anfang seiner AfD Kariere gab sich Meuthen liberal, ist aber schon lange rhetorisch am extrem rechten Rand angekommen wie die restlichen Parteimitglieder auch. Die Ereignisse in Chemnitz waren der letzte nötige Beweis für all diejenigen die noch Zweifel daran hatten was die eigentlichen Ziele der Partei sind. Hand in Hand mit gestanden Neonazis, marschierten die AfD Anhänger*innen durch die Straßen. Inhaltlich und aktivistisch entwickelt sich die AfD zu einer (in größten Teilen) offen nationalsozialistischen Partei, die ihre völkischen Wahnvorstellungen mit Hilfe des prügelnden und mordenden neofaschistischen Mobs in die Tat umsetzten möchte. Dabei ist die AfD zur Zeit wohl eine der gefährlichsten Rechten Gruppen bei weitem aber mit ihrer Rhetorik und ihren Zielen nicht die Einzige. Auch die CSU steht der AfD in nichts nach und versucht mit plumpen rassistischen Vorurteilen („Asyltourismus“, „Migration – Mutter aller Probleme“) den stumpfen Hass,auf Geflüchtete salonfähig zu machen. Alle rechten Parteien/Bewegungen geben sich besorgt um die Sicherheit in der BRD und appellieren vor allem an die Emotionen und Vorurteile eines jeden von uns, mit dem Ziel die bereits vorhanden Bedrohungsgefühle ins unermessliche zu steigern. Sie machen Geflüchtete verantwortlich für alle komplexen Probleme die in unsere Gesellschaft tagtäglich produziert werden. In ihrer verschrobenen Weltsicht sind Geflüchtete zu aller erst Betrüger, Vergewaltiger und Mörder, nicht Menschen die Schutz vor Hunger, Folter und Krieg suchen. Diese Darstellung hat Methode und ist allen faschistischen und faschistoiden Gruppen bzw. Parteien gemein. Denn da wo nicht mehr das Individuum Mensch gesehen wird sondern nur noch die bedrohliche Masse ist es ein leichtes den*die Einzelne*n nicht mehr als Menschen wahrzunehmen. Wohin dieses Verhalten in letzter Konsequenz führt hat die deutsche Geschichte mit der Shoa1 und dem Proajmos2 im mörderischen zweiten Weltkrieg schon einmal gezeigt. Aber nicht nur Geflüchtete sind die Ziele ihres Hasses auch alle die sich gegen diese Dummheit zur Wehr setzten werden diffamiert und angegriffen. Daher ist es an uns allen die sich als Antifaschist*innen verstehen und etwas aus der Geschichte gelernt haben wollen sich jetzt und mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln gegen das Wiedertaufstreben des Faschismus zu wehren! Es ist unser aller Aufgabe Nazis als das zu benennen was sie sind, auch wenn sie ihre menschenverachtende Propaganda als Meinungsfreiheit verkaufen wollen. Es ist unsere Aufgabe, überall da wo sie auftauchen, uns ihnen in den Weg zu stellen, kein Staat und keine Polizei wird uns diese Aufgabe abnehmen. Im Gegenteil, der NSU ist das eindrücklichste Beispiel dass der deutsche Staat Nazis beim Morden hilft, während er gleichzeitig mit aller Härte gegen Menschen die sich gegen diese Politik wehren, vorgeht. Der kapitalistische Staat dessen Fundament Ausbeutung, Spaltung und Unterdrückung ist, wird immer Nazis produzieren. Er ist nicht in der Lage die von ihm selbst geschaffenen gesellschaftlichen Konflikte und Probleme zu lösen. Das heißt für uns Antifaschist*innen im Umkehrschluss dass nur eine Überwindung der jetzigen herrschenden Verhältnisse und die gleichzeitige Errichtung einer echten freien Gesellschaft, die auf der Solidarität der Menschen untereinander baut, die einzige Lösung für das Problem des Faschismus ist!

Kommt am 29.09.2018 um 11:30 zur Siemensstraße / Ecke Gyulaer Straße (südlicher Maffeiplatz) und zeigt der AfD was ihr von ihr haltet!

Nie wieder Faschismus!
Für eine solidarische und befreite Gesellschaft!
Für freie Liebe und die Anarchie!

]]>
http://aufdersuche.blogsport.de/2018/09/25/29-09-enough-is-enough-auf-die-strasse-gegen-die-alternative-fuer-deutschland/feed/
Gegen das Lagersystem! Ein kleiner Demobericht vom 8.9. in Bamberg http://aufdersuche.blogsport.de/2018/09/10/gegen-das-lagersystem-ein-kleiner-demobericht-vom-8-9-in-bamberg/ http://aufdersuche.blogsport.de/2018/09/10/gegen-das-lagersystem-ein-kleiner-demobericht-vom-8-9-in-bamberg/#comments Mon, 10 Sep 2018 18:19:24 +0000 Administrator Allgemein http://aufdersuche.blogsport.de/2018/09/10/gegen-das-lagersystem-ein-kleiner-demobericht-vom-8-9-in-bamberg/
Gemeinsam mit 350 bis zwischenzeitlich 700 anderen Menschen haben wir am vergangenen Samstag in Bamberg gegen Rassismus und das dortige Ankerzentrum demonstriert.

Der Name steht euphemistisch für „Ankunft, Entscheidung und Rückführung“. Von diesen derart bezeichneten Lagern gibt es mittlerweile sieben in Bayern, und nach dem Willen der Bundesregierung sollen insgesamt ca. 40 solcher Großlager in ganz Deutschland eingerichtet werden. Vorbild dafür ist unter anderem die AEO („ANKER-Einrichtung Oberfranken“) in Bamberg, in deren Lagersystem bereits seit 2015 geflüchtete Menschen interniert, vom Rest der Bevölkerung abgeschottet, segregiert und festgehalten werden. Viele, denen der Staat das Recht auf Asyl verwehrt, werden von dort aus auch direkt wieder abgeschoben in sogenannte Drittstaaten oder das, was der Staat zynisch als „sichere Herkunftsländer“ bezeichnet.

Die Zustände in den Lagern selbst sind geprägt von Enge, fehlender Privatsphäre, rassistischen Einteilungen und nicht selten auch Übergriffen durch Security oder Polizei. Außerdem herrscht die ständige Angst vor Abschiebung und es besteht nur eine äußerst mangelhafte medizinische Versorgung.
Die Startkundgebung der Demo fand direkt vor der AEO statt. Ein hoher Zaun mit Stacheldraht umfasst das Gebiet und trägt zu der Abschreckungs- und Abschottungskulisse bei. Hinein- und Hinausgehen ist nur schwer und unter eng gesteckten Regeln möglich.

Zudem fielen uns beim Laufen von der AEO in die Bamberger Innenstadt die vielen Nazi-Aufkleber auf, die beinahe überall hingen und nur teilweise entfernt wurden. Natürlich waren die Demoteilnehmer*innen fleißig dabei, die menschenverachtende Propaganda mit antifaschistischen Stickern zu überkleben. Aber die erschreckende Normalität der rassistischen Zustände zeigte sich uns nicht nur in den Aufklebern. Kurz nach Beginn der Demo fiel auf der gegenüberliegenden Straßenseite eine Gruppe von ca. 6-8 Faschisten auf, welche die Demo durch Rufe zu stören versuchten. Sie wagten es jedoch nicht, den Demozug tatsächlich anzugreifen. Auch im weiteren Verlauf gab es immer wieder Auseinandersetzungen mit pöbelnden Wutbürger*innen, die in der Demo selbst oder bei den Zwischenkundgebungen provozierten.
Der Ausdruck der Demonstration war sehr vielfältig und die gerufenen Parolen richteten sich gegen das europäische Grenzregime und hießen alle Geflüchteten willkommen. Viele beteiligten sich auch selbst an der Demo.

Enttäuschend fanden wir hingegen die mitunter sehr bürgerlichen Anklänge in einigen Reden, die immer wieder das staatsaffine Mantra von „Integration durch Arbeit“ wiederholten und ein Augenmerk auf die fachlichen Qualifikationen von Geflüchteten gelegt haben wollten – oder aber forderten, man müsse „ihnen irgendeine Arbeit geben“ und dabei Müll aufsammeln vorschlug. Durch solche von oben herab gesprochenen Worte setzt sich die Behandlung Geflüchteter als Menschen zweiter Klasse fort und räumt ihnen nur dann eine Daseinsberechtigung ein, wenn sie kapitalistisch verwertbar sind.
Gegen derlei Anklänge positionieren wir uns entschieden und solidarisieren uns mit allen Menschen, die hierher kommen und hier bleiben möchten. Genauso, wie es der rechten Instrumentalisierung einzelner patriarchaler Taten entgegenzuhalten gilt. Dagegen bezog auch unser Transparent thematisch Stellung: Unser Feminismus ist antirassistisch!

Neben Bamberg fanden an diesem Samstag auch in anderen Städten in Bayern Demonstrationen gegen das Lagersystem statt. Angesichts der sich verschärfenden rassistischen und nationalistischen Zustände ist dies sehr wichtig, jedoch bei weitem nicht genug. Es gilt dem reaktionären Vormarsch auf allen Ebenen zu begegnen. Das werden wir gewiss nicht durch ein „richtiges“ Kreuzchen bei den anstehenden Landtagswahlen oder durch Stellvertreter*innen in den Parlamenten erreichen. Sondern nur, indem wir auf den Straßen und in unserem tatsächlichen Umfeld aktiv werden und der Hetze solidarische Gegenperspektiven entgegenstellen.

So haben wir auf dieser Demonstration zumindest in Bezug auf die Landtagswahlen vom Lautsprecherwagen – der übrigens immer wieder Parteifahnen kritisierte – einen passenden neuen Spruch gelernt: „Es sind Menschen, keine Zahlen – missbraucht sie nicht für eure Wahlen!“

In diesem Sinne: Kein Mensch ist illegal! Selbstorganisation statt Parlamentarismus!

]]>
http://aufdersuche.blogsport.de/2018/09/10/gegen-das-lagersystem-ein-kleiner-demobericht-vom-8-9-in-bamberg/feed/