FdA | Ausbruch, Aufbruch, Anarchie – Freiheit für Jan und alle anderen!

Start der von der Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen unterstützten Solikampagne.

Am 31. Mai 2017 sollte in Nürnberg ein Berufsschüler nach Afghanistan abgeschoben werden. Seine Mitschüler*innen wollten das nicht hinnehmen und reagierten gemeinsam mit hunderten anderen Menschen mit einer Blockade auf den Abschiebeversuch. Die Antwort der Polizei darauf war ebenso typisch wie brutal: Es kam zu mehreren Verletzten und Festnahmen. Wie um diesen Kurs fortzusetzen, werden die Aktivist*innen nun mit Repression überzogen.
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24.03. FFM | Demonstration in Solidarität mit Afrin

Die Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen ruft dazu auf, sich am Samstag, dem 24.März dem Anarchistischen Block auf der Demonstration in Solidarität mit Afrin anzuschließen. Die Demo startet ab 14:00 in Frankfurt/Main an der Hauptwache. Für aktuelle Ankündigungen dazu checkt fda-ifa.org!

Seit dem 20.Januar 2018 dauern die Angriffe des türkischen Militärs auf Afrin, in Kooperation mit dschihadistischen Gruppierungen, an. Afrin ist eines der drei selbstverwalteten Kantone der Demokratischen Föderation Nordsyriens. Erdogan sieht die YPG/YPJ, welche das Gebiet erfolgreich vom IS befreit und die freiheitlichste und fortschrittlichste Gesellschaftsordnung in der gesamten Region durchgesetzt hat, als Terrororganisation an. (mehr…)

20.3. | Gelebte Solidarität

Am Dienstag, den 20.3. veranstaltet das Bündnis Widerstand Mai31 – Solidarität ist kein Verbrechen eine abendfüllende Reihe von Vorträgen und Diskussionen u.v.m. Das alles findet unter dem Namen „Gelebte Solidarität: Die Geschehnisse des 31.Mai erzählt von unten“ ab 17:15 Uhr im Großen Saal des Nachbarschaftshaus Gostenhof (Adam-Klein-Straße 6, 90429 Nbg) statt.
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Interview zur anarcha-feministischen Veranstaltungsreihe

Hier könnt ihr in ein Interview reinhören, das die Leute von Stoffwechsel bei Radio Z mit uns geführt haben:

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Die nächsten anstehenden Termine aus unserer Reihe „Whenever, wherever – für einen feministischen Normalzustand“ findet ihr unter Termine oder auf der Seite des Projekt 31.

3.3. | Lesebrunch

Am Samstag ist es endlich so weit: Bei Kaffee, Tee und allerlei veganen Köstlichkeiten wollen wir ab 13:00 zusammen in gemütlicher Runde feministische Literatur schmökern und uns darüber austauschen. Neben dem anarchafeministischen Infotisch, der wie immer ausliegt, wollen wir auch gemeinsam etwas lesen und besprechen.
Dafür schlagen wir folgenden Text vor: Das Unbehagen der Geschlechter – Kapitel 1 von Judith Butlers Buch (zusammengefasst)

Der Text wurde nicht etwa gewählt, weil er explizit die Gruppenmeinung von AdS widerspiegelt, sondern weil wir ihn für eine gute Grundlage für eine kontroverse Diskussion halten. Judith Butlers Kritik an der Identitätskategorie „Frau“ ist für viele Menschen noch immer ein äußerst strittiges Thema. Daher soll dieser Text vor allem als Diskussionsgrundlage dienen, auf der sich hoffentlich viele spannende Gespräche zwischen uns ergeben werden!

Veranstaltungsreihe 2018 | Für einen feministischen Normalzustand

Whenever, wherever – für einen feministischen Normalzustand

Sexistische Sprüche auf Partys und die Reduzierung von weiblichen* Körpern auf ihr Äußeres gehören für viele von uns zu ihrem Alltag. Aber auch starre Vorstellungen davon, wie männliches* und wie weibliches* Verhalten sein soll; als Frau* mit Kindererziehung und Versorgungsarbeit allein gelassen zu werden; als Mann* als schwach zu gelten, wenn Gefühle gezeigt werden; sexuelle Belästigung; Gewalt durch Männer* sowie die Zuschreibung der Schuld an die Betroffenen von Übergriffen gehören zu diesem sexistischen Normalzustand.

Das alles sind nur wenige Beispiele von vielen, die zeigen, wie sehr unser Alltag durch sexistische Vorstellungen geprägt ist. Egal um welchen Bereich es geht, ist es die Regel, dass es für Männer* leichter ist sich durchzusetzen und es meist sie sind, die unsere Gesellschaft prägen, repräsentieren und kontrollieren. Dies ist Ausdruck eines patriarchalen Gesellschaftssystems, an welches wir so sehr gewöhnt sind, dass uns oft gar nicht mehr auffällt, wie ungerecht es ist.
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FdA | Solidarität mit dem Widerstand vom 31. Mai 2017 in Nürnberg!

Solidaritäts-Statement der Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen (FdA) mit allen von Repression Betroffenen nach dem 31. Mai 2017.

Am 31. Mai 2017 sollte in Nürnberg ein Berufsschüler nach Afghanistan abgeschoben werden. Zu diesem Zweck wollte die Polizei ihn vor den Augen seiner Mitschüler*innen direkt aus dem Klassenraum heraus abführen. Die wollten das jedoch nicht hinnehmen und reagierten mit hunderten anderen Menschen auf den Abschiebeversuch mit lautstarkem Protest und einer Blockade des Polizeiwagens, in dem der Schüler weggebracht werden sollte. Bei dem gewaltvollen Vorgehen der Polizei gegen die insgesamt rund 300 Abschiebegegner*innen kam es zu mehreren Verletzten und Festnahmen.
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